Glückwünsche

Kostenlose Glückwünsche - Brautstrauß mit kleinen pinken Röschen

Glückwünsche an liebe Menschen zu schreiben, dafür gibt es sehr zahlreiche Gelegenheiten. Nur fehlen uns manchmal die richtigen Worte, um auszudrücken, was wir fühlen und wünschen. Ich biete dir viele individuelle, kostenlose Glückwünsche, Reime und Gedichte, die du sonst nirgends finden wirst.

Kostenlose Glückwünsche und schöne Sprüche für verschiedene Anlässe:

Geburtstag

Geburtstagswünsche Kinder

Geburt

Brief eines Babys an seine Eltern

Taufe

Hochzeit

Muttertag

Gedichte zum Geburtstag und Namenstag mit passenden Glückwünschen

Weihnachtswünsche

Verabschiedung in den Ruhestand

Trauer

Einzug

Willst du keine vorgefertigte Karte, sondern selbst kreativ werden, dann interessiert dich bestimmt mein Artikel Zu besonderen Anlässen eine Karte schreiben.

Brauchst du ein Geschenk zum Geburtstag, zum Muttertag,  zur Babyparty oder zur Geburt? Bei mir findest du Geschenkideen für jeden Geldbeutel.

Hast du schon einmal eine Überraschungsfeier zum Geburtstag organisiert?

Ich kannte Überraschungsfeiern bisher eigentlich nur aus dem Fernsehen. Meist als Party – das Geburtstagskind will nicht groß feiern. Es kommt in den dunklen Raum, das Licht geht an – die Gäste rufen „Überraschung“! Große Freude und alle feiern ausgelassen. Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal selbst eine Überraschungsfeier organisieren würde.

Überraschungsfeier zum 90. Geburtstag?

Vor einiger Zeit stand  in der Familie ein 90. Geburtstag an. Der Jubilar wollte keine Feier. Frühzeitig überlegten wir, wie wir den doch bedeutenden Geburtstag angemessen begehen könnten. Unser Vater, Opa und Uropa  ist ein relativ rüstiger Rentner, der noch selber Auto fährt und regen Anteil am Tagesgeschehen und der Familie nimmt.

Eine meiner Töchter warf dann die Idee „ Wir könnten doch eine Überraschungsfeier machen“  in den Raum. Ich habe es registriert, aber nicht wirklich in Erwägung gezogen bei der ersten Erwähnung. Einige Zeit später sprach ich mit meinem Bruder und erwähnte den Vorschlag eher nebenbei. „Naja, so schlecht wäre das doch gar nicht, wir wissen ja auch nicht, was wir schenken sollen“, war die Reaktion.  Nach einer weiteren Besprechung mit meinen Töchtern entschieden wir:  Wir wagen es! Dem Jubilar würden wir nichts von unseren Plänen verraten, es würde ihn nur unnötig aufregen.

Angesichts des betagten Geburtstagskindes beschlossen wir, es sollte mit Mittagessen und Kaffee-/Teetrinken gefeiert werden. Da wir  zwanzig Personen sein würden, suchte ich ein passendes Lokal.  Das war gar nicht so einfach. Viele Gaststätten  bei uns schließen nachmittags und öffnen erst gegen Abend wieder. Schließlich hatte ich Glück! Ich fand einen Gasthof mit einem separaten Nebenzimmer – die Kuchen durften wir mitbringen. Die Feier sollte zwei Tage nach dem eigentlichen Geburtstag stattfinden, da dieser auf einen Wochentag fiel und nicht alle Gäste kommen konnten. Außerdem würden am Geburtstag vormittags wohl einige Gratulanten kommen.  So würde es für das Geburtstagskind auch nicht so anstrengend werden.

Glückwünsche

Planung der Überraschungsfeier

Die Gäste und die Hauptperson sollten nicht nur mit Essen und Trinken bewirtet werden.  Es sollte für alle ein richtig schönes Fest  werden, also ging die Planung los. Einladungskarten mussten gestaltet und geschrieben werden.  Tischkarten wollten wir ebenfalls entwerfen. Eine Power Point Präsentation über 90 Jahre Leben, zusätzlich vielleicht einen Rückblick was in den letzten 90 Jahren alles geschah. Außerdem sollte es einen Geburtstagskuchen mit 90 Kerzen und einem Foto darauf geben. Zusätzlich musste Gebäck für den eigentlichen Geburtstag und die „Überraschungsfeier“ gebacken werden. Das Essen und der Tischschmuck wurden mit dem Gastwirt besprochen. Einen Beamer brauchten wir, mir wurde es nicht langweilig.

Einladungskarten

Die Einladungskarten sollten individuell mit Fotos gestaltet werden. Drei Fotos des Jubilars zierten die Vorderseite.  Innen der Text und auf der Rückseite abermals alte Fotografien. Ganz wichtig war, niemand durfte etwas verraten! Ich machte einen Entwurf und gemeinsam mit meinen Töchtern suchte ich nach einer Farbe für den Hintergrund – wir entschieden uns für Grün. Wir probierten aus, ordneten die Fotos immer wieder neu an – bis wir endlich zufrieden waren.

Die Einladungskarten übergab ich persönlich und schärfte noch einmal allen Gästen ein, auf keinen Fall etwas zu verraten – auch keinerlei Andeutung.

Selbst gestaltete Einladungskarte

Tischkarten

Dann kamen die Tischkarten. Es sollten keine Namen draufstehen. Bilder sollten auf die Tischkarten – möglichst alte  — Kinderbilder, soweit vorhanden. Daneben „Schön, dass du da bist“ und auf der Rückseite ein Spruch. Auch hier wurden verschiedene Farben ausprobiert – schließlich entschieden wir uns für einen weißen Hintergrund.

Tischkarte Überraschungsfeier

Tortenaufleger mit eigenem Foto

Wir gestalteten einen Tortenaufleger mit einem eigenen Foto (der Jubilar mit seiner Urenkelin) für die Geburtstagstorte. Dafür musste das Bild erst bearbeitet werden. Zum Glück haben wir eine Fachfrau in der Familie, die das Motiv freistellte.  Ein kurzer Text dazu und der Tortenaufleger konnte bestellt werden. Ist das passende Bild vorhanden, ist das ganz einfach.

Präsentation erstellen

Dann zur Präsentation. Power Point hatte ich zum Glück bereits auf dem PC. Bisher hatte ich noch nie damit gearbeitet. Es war gar nicht so schwer. Abermals  wurden alte Bilder ausgesucht  und eingescannt. Erst hatte ich dreißig Bilder – zum Schluss waren es sechzig.  Wieder machte ich einen Entwurf und besprach es anschließend mit meinen Töchtern, die Verbesserungsvorschläge machten.  Wie lange sollte das einzelne Bild stehen bleiben?  Welche Hintergrundfarbe? Mit Musikuntermalung oder mit mündlichen Erläuterungen?

Glücklicherweise wurde mir in der Zwischenzeit ein Beamer im Bekanntenkreis angeboten, so dass wir „Probeläufe“ machen konnten.  Das Format passte nicht, musste von mir geändert werden. Wir entschieden zu jedem Bild einen kurzen Text zu schreiben, Hintergrund weiß, ohne mündliche Erläuterungen, mit leiser Musik im Hintergrund,  jedes Bild sollte 15 Sekunden stehen bleiben.  Ich suchte einige Stücke bei „You Tube“ gemeinsam entschieden wir uns für „Ode to my family“ ( von The Cranberries, die Pianoversion). Allerdings erst nachdem wir die Präsentation mit den verschiedenen Musikstücken  laufen ließen. Meine Tochter hinterlegte die Musik. Im Lokal gab es leider keine passende freie Wand. Jedoch hatte der Gastwirt zum Glück eine Leinwand, die er uns bereitstellen wollte.

Als die Präsentation stand, erstellte ich noch ein Fotobuch mit genau den Bildern und Texten, damit das Geburtstagskind alles noch einmal in Ruhe anschauen kann.

Rückblick

Parallel dazu suchte ich im Internet nach wichtigen und auch einigen nicht so wichtigen Ereignissen. Ich wollte einen Rückblick auf die 90 Jahren Lebenszeit des Jubilars geben. Angefangen mit seiner Geburt – Weltwirtschaftskrise – Schulzeit – 2. Weltkrieg – Einzug zum Militär — Heirat – Hausbau – Bau der Berliner Mauer, unser erstes Telefon … . Ich wollte persönliche „Meilensteine“ seines Lebens mit anderen Ereignissen verknüpfen und so die 90 Jahre, die das Geburtstagkind erleben durfte, Revue passieren lassen. Zwar mit Manuskript, aber trotzdem weitgehend frei sprechend, nicht ohne Humor und es sollte nicht mehr als 15 Minuten dauern.

Gebäck — Kuchen und mehr

Und dann musste ich auch schon mit dem Backen beginnen. Für den eigentlichen Geburtstag machte ich am Tag vorher einen Käsekuchen und einen Schneewittchen Kuchen mit 90 in Form von zwei Kerzen darauf.  Abends bereitete ich einen Hefeteig vor, den ich kalt stellte und über Nacht gehen ließ. Am Morgen machte ich noch einen Quarkölteig. Damit formte ich kleine Hörnchen, die ich mit Käse und  Schinken füllte. Aus dem Hefeteig wurden kleine Nussschnecken.  Die kleinen Teilchen ließ ich kurz auskühlen und stapelte sie dann auf einer Platte.

Um 9 Uhr traf ich beim Jubilar ein. Er kochte schon mal Kaffee – ich deckte den Tisch und schon bald kamen die ersten Gratulanten. So verging der Vormittag. Am Nachmittag feierten wir noch im kleinen Familienkreis (wer frei hatte, kam) und um ca. 16.15 Uhr war das Geburtstagskind froh, als wir alle gingen – es war doch auch anstrengend (er dachte, damit wäre alles überstanden).  Wir hatten noch verabredet, dass wir am übernächsten Tag zum Mittagessen zusammen im kleinen Kreis in ein Lokal gehen würden (fünf Personen dachte er).

Glückwünsche kostenlos

Für uns ging es am folgenden Tag weiter.  Eine Sachertorte wurde gebacken, sowie ein Russischer Zupfkuchen und ein Marmorkuchen —  Nussecken hatte ich schon vor einigen Tagen gebacken. Nachmittags wurde die Sachertorte mit Kuvertüre  überzogen. Als diese abends trocken war, legten wir den Tortenaufleger auf die Sachertorte und steckten 90 kleine Kerzen darum. Meine Schwägerin steuerte eine Rumbombe und einen Apfel-Wein-Kuchen bei.

Wer nicht selber backen möchte, findet auch ganz tolle und verschiedene Torten bei Flora Prima. Eine große Auswahl der dort angebotenen Torten und Kuchen können individuell personalisiert werden. Auch eine Fototorte kann mit einem eigenem Motiv gestaltet werden.

Es ist endlich soweit!

Und dann kam der große Tag! Wir waren alle ganz aufgeregt! Wie würde unser Ehrengast  reagieren? Die Gäste waren für 12 Uhr eingeladen. Bereits um 11.20 Uhr waren wir am Lokal. Wir hatten viel auszuladen. Laptop, Beamer, die Kuchen, die Tischkarten … der ganze Kofferraum war voll.  Als alles verstaut und die Tischkarten platziert waren, trafen bereits die ersten Gäste ein. Eine meiner Töchter fotografierte.  Kurz vor 12 Uhr waren alle da. Nur die Hauptperson fehlte noch – und dann kam er – er war total überrascht – niemand hatte etwas verraten.  Schnell fasste er sich, begrüßte seine Gäste, nahm Glückwünsche entgegen. Immer wieder hörte man „Warum hast du denn nichts gesagt?“.

Die Überraschungsfeier beginnt!

Die Tischkarten mit den alten Bildern sorgten für Heiterkeit  und schnell hatte jeder seinen Platz gefunden.  Auf den Tischen standen Blumengestecke, Kerzen und Menü Karten. Jeder Gast konnte zwischen zwei Vorspeisen, fünf Hauptgerichten und zwei Desserts  auswählen. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.  Als die Getränke auf den Tischen standen,  holten wir die Geburtstagstorte – zu viert zündeten wir die 90 Kerzen an – wir sangen zusammen “Zum Geburtstag viel Glück” — und dann durfte der Jubilar die Kerzen ausblasen – was er ganz souverän machte. Nun war Zeit für Gespräche bis wir das ausgezeichnete Essen genießen konnten.

Als das Dessert serviert war, folgte der nächste Programmpunkt: Der Rückblick über die vergangen 90 Jahre kam bei allen gut an. Die Älteren konnten sich an vieles noch selbst erinnern, den Jüngeren war vieles neu. Es gab ausreichend Stoff für weitere Gespräche.

Später machte ein Teil der Gäste bei sehr kalten, aber wunderschönem Wetter einen kleinen Spaziergang. Inzwischen wurde der letzte Programmpunkt  vorbereitet – die Leinwand aufgestellt, Laptop und Videoprojektor platziert. Das Kuchenbuffet wurde aufgebaut.

Kuchenbuffet

Als alle Gäste wieder eingetroffen waren und Platz genommen hatten, starteten wir die Präsentation. Sie zeigte Bilder von allen wichtigen Ereignissen des Jubilars (Als kleines Kind mit den Eltern, als Konfirmand, als junger Mann, Heirat, Kinder, Enkel  …). Dazu Texte und Musikuntermalung.  Es gefiel allen sehr gut.

Anschließend bedienten sich alle gut gelaunt am Kuchenbuffet  — dazu gab es Kaffee, Tee, Cappuccino, Kakao  – jeder nach seinem Geschmack  —  die Stimmung war sehr entspannt. Bevor die ersten Gäste um ca. 16.15 Uhr aufbrachen, baten wir die Wirtin noch, ein Gruppenfoto zu machen.

Fazit

Alle Gäste haben sich wohl gefühlt und sie fanden, es war ein schönes Fest. Sie bedankten sich für die Einladung und verabschiedeten sich bester Laune.  Unser Vater hat sich sehr gefreut, dass seine ganze Familie da war. Er konnte sein Fest unbeschwert genießen. Wir waren sehr zufrieden, dass alles geklappt hat und alle kommen konnten. Die Rechnung habe ich mir mit meinem Bruder geteilt.

Nachlese

Einige Zeit später überreichten wir unserem Vater, Opa und Uropa noch ein Fotobuch mit Bildern des Festes. Außerdem gab es auch einen kleinen Film darüber, den wir ihm zeigten.

 

Mein Tipp für dich:

Trau dich, eine Überraschungsfeier zu verschenken! Es kann ja auch mit weniger Gästen und weniger Aufwand gefeiert werden. Auf jeden Fall war es für uns eine gute Entscheidung, die Feier in einem Lokal zu machen. So hatten wir Zeit für die anderen Programmpunkte und wir konnten uns um die Gäste und natürlich den Jubilar kümmern.

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